| ANTONIUS
HÖCKELMANN Oelde 1937 - 2000 Köln Biographie
1937 geboren
in Oelde/Westfalen |
Antonius
Höckelmann: Präsentation der Bronzen auf der ART COLOGNE 1992
Stand der Galerie Zimmer s. auch Katalog "Bronzen und Terrakotten"
| Antonius
Höckelmann Sammlung Elke und Werner Zimmer; sowie reichhaltige Galerie-Bestände zum Erwerb
Werke aus den
1980er/90er Jahren
Bildhafte
großformatige Zeichnungen
"Pergamon" 1981/82
480 x 300 cm |
In den 80er/90er Jahren zeigte die Galerie zahlreiche AuIsstellungen zu verschiedenen Aspekten des Werkes Antonius Höckelmanns, die in direkter Zusammenarbeit mit dem Künstler entwickelt wurden. Gleichzeitig legte die Galerie über viele Jahre ihren reichhaltigen Bestand des Werkes Antonius Höckelmanns an. Zu jeder Ausstellung erschien ein Begleitheft, Prospekt, Katalog oder andere Publikationen. Die Galerie macht sich die Pflege des Werkes auch weiterhin zur Aufgabe. (Werkbestände und Literaturarchiv). |
ANTONIUS
HÖCKELMANN
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Lieferbare
Kataloge/Publikationen
Katalog 1) |
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| Katalog 2)
"Antonius Höckelmann Bronzen und Terrakotten" Format 21 x 28 cm, 58 Seiten mit 22 vierfarbigen Abbildungen Galerie Zimmer, Düsseldorf 1992 Euro 13,- zuzügl. Verpackung und Versandkosten |
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| Katalog 3)
"Antonius Höckelmann Eigelstein · Ahasver und Nero" Format 21 x 28 cm, 42 Seiten mit 25 vierfarbigen und 10 s/w-Abbildungen Galerie Zimmer, Düsseldorf, 1997 Euro 13,- zuzügl. Verpackung und Versandkosten |
Katalog 6) "Antonius Höckelmann - Werke 1980 - 84" KV Düsseldorf 1985 (Euro 20,- zuzügl. Verpackung und Versandkosten; nur noch einige Exemplare lieferbar)
Katalog 7)
Katalog 10) |
Katalog 8)
Vorzugsausgabe
A ( vergriffen) |
| Antonius
Höckelmann
Werkgruppen Das Thema greift einen Werkkomplex auf, der in den 1980er Jahren entstand: Farbige Zeichnungen, zumeist im Format 50 x 70 cm, einige auch 70 x 100 cm. Die Zeichnungen entstanden im Zusammenhang mit der künstlerischen Arbeit in einer Kölner Kneipe im Eigelstein-Viertel, in dem Antonius Höckelmann mehrere Jahre plastische Gebilde schuf, die allmählich die ganze Kneipe durchzogen. Analog dazu entstanden die farbigen Zeichnungen, mit denen Höckelmann quasi sein eigener Chronist wurde. Ende der 80er Jahre wurde die Kneipe im Zuge der Sanierung des Eigelstein-Viertels geschlossen. Die Arbeit Höckelmanns, wie sie dort entstand und über mehrere Jahre Bestandteil der Kneipe war, hat Werner Zimmer in vielen Photos festgehalten. Einen Einblick in das gesamte Thema gewährt auch der vorliegende Katalog. s. Katalog 3: "Eigelstein. Ahasver und Nero"
In der Kneipe am
Eigelstein
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| Thematisch stellt Höckelmann mit dem gesamten Eigelstein-Werkkomplex, zu dem auch frühere Bleistiftzeichnungen, großformatige bildhafte Zeichnungen und Holzreliefs gehören, einen historischen Zusammenhang her zwischen dem heutigen Köln und dem Rom der Zeit Kaiser Neros: über Kaiserin Agrippina, die in dem römischen Lager am Rhein geboren wurde, und nach der die Gründung den Namen "Colonia Claudia Ara Agrippinensis" erhielt, schlägt Höckelmann den zeitlichen und räumlichen Bogen zu Kaiser Nero, Agrippinas Sohn, den es auf seinen Ausschweifungen durch die nächtlichen Randbezirke Roms auch zum Kölner Eigelstein geführt haben könnte | ![]() |
| Anregung
zu dem Thema war für Höckelmann eine Dichtung Robert Hamerlings
aus dem Jahr 1865 Ahasver in Rom", die sich mit den nächtlichen
Unternehmungen Neros in Rom befaßt. Neben anderen Figuren wurde Nero
dabei von dem Philosophen Seneca begleitet, bei Höckelmann transponiert
in die Figur Ahasver, Wanderer durch Zeit und Raum, Symbol für das Geistige.
Die Kneipe am Eigelstein schien der richtige Ort, die Geschichte in Bildgestalt zu vergegenwärtigen |
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Abbildungen:
Farbige Zeichnungen aus den Jahren 1984-86 |
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| Neben
den farbigen Zeichnungen waren in den Jahren 1983 - 85 auch Bleistiftzeichnungen
zu diesem Thema entstanden, die die Galerie Zimmer bereits 1986 in einer
Ausstellung mit Publikation vorgestellt hatte.
Teilweise formuliert Höckelmann das Thema in den Zeichnungen erzählerisch frei nach seinen Vorstellungen, andere Zeichnungen beziehen sich auf die plastischen Gebilde, die er in der Kölner Kneipe schuf, die somit zur Chronik dieses Ortes werden. Mit dem Gesamtkomplex von Bleistiftzeichnungen, Plastik und schließlich farbigen, bildhaften Zeichnungen und Holzreliefs schuf Höckelmann ein geschlossenes künstlerisches Kompendium. Abb.: Bleistiftzeichnungen aus den Jahren 1982-85 im Format 30 x 42 cm |
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Antonius
Höckelmann
Frauen-Akte
| Frauenakte
- Zeichnungen aus der Spannung zwischen Aktstudien und Wunschbildern - nehmen
im Werk Antonius Höckelmanns einen bedeutenden Platz ein.
Auch in dieser Thematik bewegt sich der Künstler, seiner methodischen Arbeitsweise entsprechend, von der schnellen Tusche über die lineare Bleistiftzeichnung zu mittel- und großformatigen bildhaften Zeichnungen mit Farbstiften. Mit den Akten mag Höckelmann in der Tradition des deutschen Expressionismus gesehen werden, findet aber den ihm eigenen Umgang mit dem Thema. In Serien kleinerer Formate und Zeichnungen bis zu 100 x 70 cm spielt er Farb- und Ordnungs-Varianten durch. Stellt er seine Frauen auch gern in eine naturnahe Assoziation -"Akt im Schilf", so liegt die Absicht doch nicht in der Nachbildung der Natur, sondern ergeben sich Form und Farbe aus den Möglichkeiten der von Höckelmann bevorzugten wasserlöslichen Farbstifte. So sehr die Zeichnung zum Anschauen gedacht ist, so sehr entzieht sich die Frauenfigur immer wieder dem voyeuristischen des Betrachters. Sie blickt ihm selbstbewußt aus dem Bild heraus ins Auge oder zieht sich ins Liniengestrüpp der Zeichnung zurück. Selten erscheint die Frau allein im Bild; gern bedient sich der Künstler der Tier-Symbolik - wie in der ausgiebigen Werkgruppe "Akt mit Vogel", aus der hier einige Beispiele gezeigt werden. |
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Antonius
Höckelmann "Schnabelakt mit großer Vogelmaske" 1986 70 x 50 cm |
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| Antonius
Höckelmann Ausstellungen in der Galerie Zimmer Die Ausstellungen wurden jeweils in enger Zusammenarbeit aus der laufenden Arbeit des Künstlers nach werkbezogenen Themen erarbeitet.
1979 Beginn der Zusammenarbeit 1980 seither jährliche Präsentationen auf den Kunstmärkten Internationaler Kunstmarkt Köln/Düsseldorf; ART COLOGNE, Köln; art forum, Berlin
1981 Erste
Einzelausstellung des Künstlers in der Galerie Zimmer
1982 Ausstellung
des großformatigen Bildes "Pergamon" und andere Zeichnungen (1982 dann
als Leihgabe auf der documenta 7) 1982 Edition der Linolschnitte "Judith und Holofernes", "Pergamon"
1983 Ausstellung
mit Schwerpunkt auf den Arbeiten Der Traber - Holzrelief und
1984 |
1986
Ausstellung "Ahasver und Nero am Eigelstein Buch-Publikation der Zeichnungen; Text Martin Hentschel Vorzugsausgabe mit einer Zeichnung (vergriffen) Vorzugsausgabe mit einer Radierung (vergriffen)
1987
1990
1992
1992
1993
1997
1999 |
| Antonius
Höckelmann
Ausstellungen
mit Beteiligung der
1983
1984
1985
1986
1987
1989
1990
1992
Institutionen/Beteiligungen
1982
1984
1986 |
1987
1991 |
©
Copyright Dezember 2000 - Alle Rechte für die Verwertung von Bild und
Text bei den Künstlern
und der Galerie Zimmer, Düsseldorf.